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Was bringt meinem Kind eine Sprachreise?

„Wie?!? Du hast schon wieder eine Englischarbeit vermasselt?!? Dabei hast Du doch so fleißig geübt...“ Tja... das genügt leider nicht immer. Die Schule lehrt die Grundlagen einer Fremdsprache. Was sie nicht vermitteln kann, ist das Gefühl für eine Sprache.

Das ermöglicht eine Reise ins Mutterland der Sprache: Ihr Kind erlebt und erlernt hier die Sprache in all ihren lebendigen Facetten. Es überwindet die Scheu vor dem Sprechen, traut sich drauflos zu reden, sich in allen möglichen Lebenslagen auszudrücken und gewinnt somit rasch an Selbstvertrauen und Eloquenz. Und einen nicht zu unterschätzenden Punkt sollte man keinesfalls vergessen: die Schulnote wird verbessert!

Für viele ist es die erste Reise ohne Eltern – ein wichtiger Schritt in der Entwicklung zu einem selbstbewussten und aufgeschlossenen Menschen.

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Ab welchem Alter ist eine Teilnahme zu empfehlen?

Grundsätzlich ist eine Sprachreise bereits ab 9 Jahren möglich. Sie sollten die Teilnahme aber individuell von der Bereitschaft des Kindes abhängig machen, eine Reise ohne die Eltern zu unternehmen. Es sollte bereits einige Grundkenntnisse der Sprache haben und über eine gewisse Selbstständigkeit verfügen. Im Katalog ist bei jedem Kursort angegeben, ab welchem Alter die Teilnahme möglich ist.

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Wie sieht der Unterricht aus?

Alle Kurse werden in qualifizierten Sprachschulen von muttersprachlichen Lehrern durchgeführt. Zu Beginn macht jeder Schüler einen Einstufungstest und wird in die Klasse eingeteilt, die seinem persönlichen Sprachniveau entspricht. Nicht das Alter oder die Schuljahre sind hierbei entscheidend, sondern allein die Vorkenntnisse.

Sämtliche wichtigen Facetten der zu lernenden Sprache werden behandelt: seien es Wortschatz, Redewendungen, Aussprache, Ausdrucksweise, Rechtschreibung oder Grammatik – alles findet seinen Platz im ausschließlich in der Fremdsprache gehaltenen Unterricht.

Die Klassen setzen sich aus Schülern unterschiedlicher Nationalitäten zusammen, sodass auch in der Freizeit die gemeinsame Fremdsprache gesprochen wird, was den Lernerfolg zusätzlich fördert. Es wird in wesentlich kleineren Klassen unterrichtet, als es in deutschen Schulen üblich ist, meist mit 8 bis 12, höchstens aber 14 bis 16 Schülern pro Klasse. Somit ist ein intensiver Unterricht für jeden Einzelnen gewährleistet, jeder kommt häufig dran und geht nicht in der Menge unter.

Die einzelnen Sprachschulen setzten die Kursstunden unterschiedlich an mit 45, 50 oder 60 Minuten. Um unsere Angebote international vergleichbar zu machen, rechnen wir die Kursdauer immer auf 45 Minuten um. Nur bei Privatlehrern dauern die Kursstunden 60 Minuten.

In einigen Schulen sind noch 25 bis 40 Euro / Fr. für Schul­bücher und Materialien zu zahlen.

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Welche Kursart eignet sich am besten für mein Kind?

Gruppenkurs
Es besteht meist die Wahl zwischen 20 oder 30 Kursstunden zu 45 Minuten die Woche, die mit „G“ (Gruppenkurs) gekennzeichnet sind. Bei 20 Kursstunden bleibt neben dem Unterricht genügend Zeit für ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, für das am Kursort gelegentlich noch eine kleine Teilnahmegebühr anfällt. 30 Kursstunden sollte man wählen, wenn größere Lücken geschlossen werden sollen, auch wenn hier ein kleiner Teil des Freizeitprogramms entfällt.

Combikurs
Hier erhalten die Schüler zu dem gewählten Gruppenkurs zusätzlich 5 Kursstunden Einzelunterricht in der Woche. Dieser kann täglich einmal oder aber auch mit 2 bis 3 Stunden im Block stattfinden. Die Schule teilt diese Einzelstunden vor Ort genau ein. Individuelle Schwächen werden gezielt bearbeitet. Es bietet sich an, Schulmaterialien vom Lehrer von zu Hause mitzubringen, damit der Sprachlehrer effektiv auf Schulprobleme eingehen kann. Dieser Kurs ist mit „C“ (Combikurs) gekennzeichnet.

Ferienkurs
Einige Kursorte bieten Sprachkurse an, die mit „F“ (Ferienkurs) bezeichnet sind und in die ein besonders abwechslungsreiches Freizeitprogramm eingeschlossen ist. Der Schüler entspannt nach dem Unterricht bei Sport und Spiel oder auf interessanten Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten in seiner Umgebung. Da auch das Freizeitprogramm in der Fremdsprache durchgeführt wird, lernt der Schüler hier mühelos und quasi unbemerkt nebenbei.

Einzelunterricht beim Privatlehrer
Dies ist die intensivste Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen. Als einziger Gast wohnt der Schüler im Haus eines Lehrers und wird hier individuell unterrichtet. Er hat die Möglichkeit, den Lehrstoff mit zu bestimmen – hier empfiehlt sich eine vorherige Rücksprache mit dem Lehrer zu Hause, der die besonderen Schwächen des Schülers auflisten kann.

Der Schüler ist im Familienalltag integriert und kommt mit keinen weiteren deutsch sprechenden Jugendlichen in Kontakt. So taucht er voll in die fremde Sprache ein und verinnerlicht das Gelernte rund um die Uhr. Sei es im Unterricht, in der Freizeit, beim täglichen Gespräch, beim Fernsehen oder Radio hören – letztendlich sogar beim Träumen in der fremden Sprache. Zusätzlich zum Unterricht kann auch hier ein Freizeitprogramm hinzu gebucht werden.

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Wie ist mein Kind untergebracht?

In der Gastfamilie
Der Schüler ist in der Regel als einzig deutsch sprechender Gast in einer Familie untergebracht. Hier kann er die Fremdsprache im Alltag nutzen und das in der Sprachschule Erlernte direkt erproben. Auf Wunsch kann ein Schüler auch mit einem Freund oder einer Freundin in einer Familie gemeinsam wohnen.

Sie erhalten die Anschrift der Gastfamilie rechtzeitig vor der Abreise, um vorab per Brief, Mail oder Anruf Kontakt aufzunehmen. Die Gastfamilie besteht nicht immer aus „Vater-Mutter-Kind“. Besonders beliebt sind etwa ältere Ehepaare oder alleinstehende Gastmütter, deren Kinder bereits außer Haus sind und die ausreichend Platz für Gastschüler haben.

Im College
Hier wohnen Schüler aus vielen Ländern zusammen. Ein großer Vorteil, denn so wird die gemeinsame Fremdsprache zur Alltagssprache – und der Lernerfolg bleibt nicht aus. Oft entstehen Freundschaften rund um den Globus. Die Kinder und Jugendlichen sind vorwiegend in Mehrbettzimmern untergebracht und teilen sich mit anderen Mitschülern die sanitären Einrichtungen. Die Betreuer wohnen meist mit im College und sind somit allzeit für die Schüler ansprechbar. Die Sprachkurse finden entweder im College oder in der Sprachschule statt.

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Wie ist mein Kind im Ausland betreut?

In jedem Kursort sind neben den Sprachlehrern einheimische Betreuer vor Ort, die den Kindern bei Problemen oder Sorgen gerne weiterhelfen. Auch bei kleinen Fragen oder Heimweh kann sich Ihr Kind jederzeit an sie wenden, sollte es sogar tun. Denn wenn sie sich weder vor Ort noch bei uns über ihre Sorgen äußern, können wir auch keine Abhilfe schaffen – und eine Beschwerde erst nach der Heimkehr ist natürlich zu spät. Eine gewisse Selbstständigkeit sollte ihr Kind bereits mitbringen und sich auf eine neue Kultur und ein ihm unbekanntes Umfeld einstellen. Unsere Programme sind gut organisiert und haben sich seit vielen Jahren bewährt. Wir und die Betreuer vor Ort tun unser Bestes für einen erfolgreichen und sorglosen Aufenthalt Ihres Kindes.

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Wie ist das Freizeitprogramm organisiert?

In allen Kursorten ist ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm vorbereitet. Zusammen mit den Lehrern oder Betreuern werden Besichtigungen, Halb- und Ganztagsausflüge zu Sehenswürdigkeiten der Umgebung unternommen. Vor Ort gibt es Sportangebote, Spielabende,  manchmal Parties, Barbecues und andere Veranstaltungen. Bei den Kursorten ist jeweils angegeben, ob das Freizeitprogramm im Preis enthalten oder vor Ort in der Schule direkt zu zahlen ist.

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Wie verläuft die An- und Abreise meines Kindes?

Von allen Abflugsorten und zu allen Zielorten fliegen wir mit Linienmaschinen der großen Fluggesellschaften wie Lufthansa, British Airways, Air France, Air Malta. Sie bringen Ihr Kind zum Check-In, und von dort aus fliegen die Jugendlichen selbstständig an ihren Zielflughafen. Eine Betreuung während des Fluges ist nicht erforderlich, und bei Umsteigeverbindungen steht genügend Zeit zur Verfügung, den Weiterflug bequem zu erreichen.

Bei Bedarf können sich die Schüler gerne an das Flugpersonal oder einen der zahlreichen Informationsschalter wenden. Am Zielflughafen holt jeder seinen Koffer vom Fließband und wird gleich hinter dem Ausgang von einem zuverlässigen Betreuer erwartet und abgeholt. Dieser hält ein Schild mit dem Namen unserer Partnerorganisation oder der Sprachschule und ist für Ihr Kind leicht zu erkennen.

Manchmal fällt eine kleine Wartezeit an, da oftmals noch Schüler mit anderen Maschinen ankommen, die dann gemeinsam zur Unterkunft gebracht werden. Dorthin fahren sie je nach Kursort mit dem Auto, dem Bus oder der Bahn.

Schüler unter 12 Jahren werden als unbegleitetes Kind (UM = unaccompanied minor) angemeldet und erhalten während des Fluges eine besondere Betreuung durch das Flugpersonal. Hierfür fallen 150 Euro als Zusatzkosten an.

Eine Änderung des Rückfluges ist grundsätzlich möglich, aber entweder mit Umbuchungsgebühren von 150 Euro verbunden, oder aber es muss ein neues Ticket ausgestellt und berechnet werden, da nicht alle Flugscheine umbuchbar sind.

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Wie melde ich mein Kind an?

Sie können Ihr Kind jederzeit mit dem Anmeldebogen aus der Mitte des Kataloges anmelden. Senden Sie uns das Formular einfach ausgefüllt und unterschrieben per Fax oder Post zu und Sie erhalten auf dem Postweg die Anmeldebestätigung von uns. Die Anmeldung können sie auch online unter www.steinfels.de vornehmen, die Bestätigung erhalten Sie auch hier schriftlich per Post.

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Woran muss ich im Vorfeld der Reise noch denken?

Versicherungen
Die Preise enthalten keine Versicherungen, da die Versicherungen der Eltern oft bereits alle Risiken im Ausland abdecken. Dennoch senden wir Ihnen mit den Reiseunterlagen ein Versicherungsangebot, mit dem Sie sich gegen Krankheit und Gepäckverlust absichern können. Mit der Reisebestätigung erhalten Sie Unterlagen über eine Reiserücktrittsversicherung.

Pässe und Visen
Jeder Schüler benötigt für eine Reise nach USA, Kanada, Australien, Neuseeland oder Südafrika einen maschinenlesbaren Reisepass, der nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Für europäische Länder genügt ein Personalausweis oder ein Kinderpass.

Für Australien erhält der Schüler das Visum von uns, wenn er den Flug bei uns bucht und uns eine Passkopie zusendet. Für die USA muss jeder sein Visum selbst beantragen. Hierzu senden wir Ihnen nach der Buchung ein I20-Formular und die Antragsformulare zur Beantragung beim Konsulat. Beim jeweiligen Kursort finden Sie Hinweise zum benötigten Visum.

Sollte der Schüler keine deutsche oder Schweizer Staatsangehörigkeit haben, erkundigt er sich bitte beim zuständigen Konsulat über die Einreisebestimmungen.

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Wieviel Taschengeld soll ich meinem Kind mitgeben?

Wir empfehlen einen etwas höheren Betrag als das übliche Taschengeld zu Hause. Zusätzlich sollte noch ein kleiner Betrag für öffentliche Verkehrsmittel einkalkuliert werden, da nicht alle Schüler direkt bei der Schule wohnen. An einigen Kursorten fallen Kosten für Schul­materialien, Ausflüge oder Sport an. Es ist ratsam, das meiste Taschengeld in der ausländischen Währung mitzunehmen, da nicht überall Wechselmöglichkeiten bestehen.

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Wer hilft mir bei weiteren Fragen?

Wir – und das gerne! Bei Fragen, Sorgen und Unklarheiten können Sie uns jederzeit schreiben, eine E-Mail an info(at)steinfels.de senden oder anrufen unter 0911-570197. Wir beraten Sie mit Freude ausführlich und persönlich.

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Was ist Knigge de Luxe?

Knigge de Luxe: Englischkurse zum „Guten Benehmen“
Gutes Benehmen ist schon lange nichts Selbstverständliches mehr. Immer wieder ärgern sich Eltern, dass sich ihre Kinder trotz intensiver Bemühungen in mancherlei Situationen nicht richtig zu benehmen wissen. Gilt es doch als wenig „cool“, sich über Benimmregeln, Tischsitten oder einen galanten und respektvollen Umgang mit Anderen Gedanken zu machen. Es zählt oft eher, was Freunde reden oder tun, und das ist leider nicht immer angebracht.

Tatsächlich sind gute Umgangsformen im Alltag und nicht zuletzt für eine spätere Karriere unverzichtbar. In einigen Kursorten führen wir deshalb als Teil des Sprachkurses mit etwa 2 Wochenstunden eine Unterrichtung über „gute Manieren“ durch. In lockerer Form fließen diese Themen in den Unterricht ein – und es ist kein Geheimnis, dass gerade der Engländer eine lange Tradition in gepflegter Ausdrucksweise hat und bekannt ist für seine zuvorkommende Höflichkeit.

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Häufige Fragen rund um unsere Sprachreisen: